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Chronik

 

  • Veranstaltung

    AcKU 2008

    Dienstag den 06. Mai
    Hildesheim

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    AcKU 2008 – Ein Projekt des AIVs im 3. Jahr

    AcKU ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Institutionen zur Förderung der Baukultur und Kunst in Hildesheim. AcKU ist eines der Projekte, das der AIV Hildesheim mit initiiert hat und maßgeblich unterstützt. Es ist ein Pilotprojekt zur Förderung der Interaktion zwischen Architekten, Musikern, Ingenieuren, Schauspielern, Bürgern, Künstlern und Wissenschaftlern und somit einmalig in der Region. AcKU will eine Plattform sein, wo Denk- und Handlungsweisen ausgetauscht werden und zur Belebung der Hildesheimer Stadtkultur beitragen.

    Ein fester Bestandteil der AcKU-Aktivitäten sind die von AIV-Mitgliedern getragenen „Architektensprechstunden“, eine kostenlose Beratung zu Themen wie Garten- und Landschaftsarchitektur, Energiefragen zu Gebäuden, Innenraumgestaltung und allgemeine Fragen zum Bauen. Diese Beratungsstunden finden jeden Donnerstag statt. Sie haben eine hohe Akzeptanz gefunden und werden regelmäßig in Anspruch genommen. Unser AIV-Anliegen, Hemmschwellen zwischen Ratsuchenden und Architekten abzubauen und somit einen Dialog in Gang zu setzten, ist uns gelungen.

    Aus dem vielfältigen Jahresprogramm, das von allen beteiligten Institutionen gestaltet und vom AcKU-Verein koordiniert wird, ist für uns als AIV unsere Beteiligung an der Architekturzeit hervorzuheben. Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltung „Tag der Architektur“ fand parallel eine Woche mit Veranstaltungen zur Belebung des öffentlichen Raumes rund um den Andreasplatz statt. Unser Anliegen ist es, Elemente der Architektur bewusster zu machen, wie den Raum, den wir statisch erfassen, jedoch dynamisch beleben, um ihn so zu erleben. Unsere AIV-Aktion, „Einfälle in den öffentlichen Raum“ sollte dazu beitragen. Durch spontane Aktionen, z.B. zufällig stattfindende Tanzeinlagen, dargeboten von „Profis“ zum Mitmachen animierend, sollten den Andreasplatz mit aktiven, neugierigen Menschen füllen. Die Veranstaltung fiel durch „Einfälle des Wetters“, einem kräftigen Gewitterschauer, förmlich ins Wasser.

    Parallel fand im AcKU auf der Grundlage des vom AIV Hildesheim herausgegeben Architekturfüh-rers von 2004 eine Ausstellung statt. Hier wurde an beispielhaft ausgewählten Bauwerken Architektur, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur aus heutiger Zeit vorgestellt. Zur Ausstellungseröffnung konnten wir mit einer kleinen Gruppe Interessierter in einen offenen Dialog zur Stadtentwicklung kommen.

    Versucht haben wir uns auch als Forum für den Architekturfilm. Ein erster Schritt war der Film „ My Architect – A Son´s Journey”, von dem Dokumentarfilmer Nathaniel Kahn, dem illegitimen Sohn des Architekten Louis Isidor Kahn, der die Spuren, die sein Vater hinterließ, verfolgt und dokumentiert hat. Der Filmabend wurde nicht nur von Architekten besucht.

    Mit der Beteiligung am AcKU hat der AIV eine Plattform um unsere Anliegen voranzutreiben, wie Stärkung des Berufsstandes, öffentliche Wahrnehmung, Förderung von Baukultur und Anstoßen zum Stadtdialog. Hier ist weiterhin Engagement aller Mitglieder gefordert und ein Mitarbeiten auf breiter Basis gewünscht. Aktuelles ist jeweils der Web-Site www.acku-ev.de zu entnehmen.

    Dagmar Schierholz-Heilmann