Chronik

 

  • Veranstaltung

    AcKU 2009 - Ein Projekt des AIVs

    Donnerstag den 02. April
    Hildesheim

    AcKU 2009 - Ein Projekt des AIVs 01
    AcKU 2009 - Ein Projekt des AIVs 02
    AcKU 2009 - Ein Projekt des AIVs 03
    AcKU 2009 - Ein Projekt des AIVs 04
    AcKU 2009 - Ein Projekt des AIVs im 4. Jahr - Ein Erfolgsmodell?

    Wir sollten zur Kenntnis nehmen, dass unsere Initiative und Beteiligung zur Gründung und Unterhaltung des AcKU-Vereines mit dem Ziel der Förderung von Baukultur und Kunst in Hildesheim, parallel auch in anderen Städten entwickelt wird, mit z. B. in Oldenburg <Bauwerk> und in Wolfsburg <Alvar Aalto Zentrum>.
    Diese Plattform AcKU, mit der Interaktion der zusammengeschlossenen Institutionen, stärkt das Profil unserer Stadt und Region bei der Gründung des landesweiten Netzwerkes „Baukultur Niedersachsen“. Dieses Netzwerk formiert sich z.Zt. und geht auf eine Initiative des Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit zurück. - Somit ist AcKU ein Erfolgsmodell.

    Das 4. Jahr begann mit dem Umzug in die Bahnhofsallee 13 unter das Dach von Kontor 13, der AWO-Trialog. Die Erweiterung um eine weitere Institution, der AWO, bereichert den AcKU-Verein um die soziale Komponente und mit dem Team der Supp-Cultur (Tel. 1740112) das kulinarische Angebot.
    Der Umzug war unter anderem notwendig, da der Mietvertrag auslief und die hohe Anschubförde-rung als Pilotprojekt nicht mehr weiter zu erwarten war. Petra Wilke-Fischer hat als Vorsitzende des AcKU-Vereins mit ihrem Engagement den Verein in Hildesheim und darüber hinaus bekannt gemacht. Sie übergab den Stab jetzt an Michael Fritz. Er ist Mitglied des Kirchenvorstandes der St. Andreas Kirchengemeinde

    Zur Einweihung hielt unser AIV-Mitglied Prof. Martin Thumm den Festvortrag <schön und gut>. Sein PP-Vortrag war ein amüsanter Streifzug durch die Architektur und Gestaltung unserer bebauten Umwelt von der Antike bis in die Gegenwart. Das Gefallen und Nichtgefallen wurde kräftig vom Publikum mit Lachen und Klatschen kommentiert.

    Das Café solle ein „Ort der Teilhabe sein“, führte Superintendent Helmut Aßmann im Anschluss im Namen der St. Andreas-Gemeinde aus, eben nicht für den „Bourgeois“, den satten, selbstzufrie-denen Bürger, sondern für den „Citoyen“, den normalen lebenshungrigen Bürger. Und das bedeute eine Verbesserung der Lebensqualität für alle in der Stadt.

    Die neuen Räume bieten auch ausreichend Platz für Ausstellungen und Veranstaltungen, wie sich zeigte, als Dagmar Jacobs in der angegliederten Galerie ihre Bilder zum Thema „Gefühlte Architektur“ vorstellte.

    Nach wie vor sind die „Architektursprechstunden“ ein fester Bestandteil des AcKU Programms. Nach dem Motto: Wohnung, Haus und Garten – immer gut beraten durch den Architekten, Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten.

    Die Kooperation mit den Hildesheimer Schulen gibt den Schülern der Leistungskurse Kunst im AcKU die Möglichkeit ihre Arbeiten einmal jährlich zu präsentieren. So wird auch das Thema Architektur und Schule immer wieder diskutiert.
    Durch den glücklichen Umstand, dass die Hildesheimer Pädagogikstudentin Isa Lange im Rahmen einer dreimonatigen Unterrichtseinheit sich mit Schülern der 8. Klasse mit dem Thema gebaute Umwelt am Beispiel Autostadt Wolfsburg auseinandersetzte, brachte ihr den Kontakt zu Prof. Dr. Henn, (HENN Architekten, München), der das Projekt mit begleitete.
    Im AcKU fand die Präsentation der Ergebnisse statt mit Grußworten unseres Oberbürgermeisters Kurt Machens. Zum Abschluss der Ausstellung ist es dann gelungen, eine Expertenrunde zum Thema „wie stehen die Chancen von Architektur und Schule“ zusammenzustellen. Auch Herr Prof. Henn war anwesend. Er sprach über die Alltagstauglichkeit von Architektur. “Architektur dürfe nicht verkopft sein, sondern sollte mit ihrer Umgebung harmonisieren und sich dem allgemeinen Wohlergehen verpflichtet fühlen. Er selbst hätte von den Schülern lernen können, gerade weil die so unbefangen an die Themen herangegangen wären.“

    Die Aktualität der Beiträge, präsentiert im AcKU, sollte das Interesse Vieler wecken.
    Wir wünschen uns noch mehr Teilnahme durch unsere AIV-Mitglieder.

    Mit der Beteiligung am AcKU hat der AIV eine Plattform um unsere Anliegen voranzutreiben, wie Stärkung des Berufsstandes, öffentliche Wahrnehmung, Förderung von Baukultur und Anstöße zum Stadtdialog. Hier ist weiterhin Engagement aller Mitglieder gefordert und ein Mitarbeiten auf breiter Basis gewünscht. Aktuelles ist jeweils der Web-Site www.acku-ev.de zu entnehmen.


    Dagmar Schierholz-Heilmann