Chronik

 

  • Exkursion

    Stadtexkursion Münster am 7./8. November 2015

    Samstag den 07. November bis zum Sonntag den 08.

    Stadtexkursion Münster am 7./8. November 2015 01
    Lange geplant, immer wieder verschoben und dann klappt es doch noch. Zunächst für September vorgesehen, musste aber wegen Hotelreservierungsproblemen zu dieser Zeit die Fahrt auf November verschoben werden. Anfangs hatten sich zehn Paare ernsthaft interessiert, wir waren dann aber 16 Teilnehmerinnen, die samstags gegen 11.00 Uhr sich im Foyer des IBIS-Hotels einfanden. Natürlich ging es als erstes zum Dom, um hier um 12.00 Uhr den großen Auftritt an der Weltuhr zu erleben. Viel Wirbel um einen kleinen Effekt. Anschließend ein Gang über den fantastischen Wochenmarkt auf dem Domplatz. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt, und trotz der Größe trafen sich fast alle in einer Ecke des Domes vor dem Suppenstand, um die tollen Suppenangebote zu genießen. Schnell noch ein Mitbringsel für die leider verhinderte Vorsitzende Dagmar Schierholz erworben, ein kleiner Espresso mit einem Stück kalter Schnauze – habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr genossen – zu unserem verabredeten Treff mit unserem Stadtführer Herrn Jörg Göbbert vor bzw. hinter dem LWL neuen Kunst- museum.
    Hier genießen wir nur einen Gang durch die Eingangshalle, die als öffentlicher Raum mit seiner Außen-Innen-Wirkung spielt. Ein Schwenk zurück führt uns zur Diözesanbibliothek von dem Architekten Max Dudler. Ein eindrucksvolles langes Gebäude mit der typischen Dudlerschen Fensterreihung. Leider geschlossen; dafür ein kurzer Blick auf den kleinen Antiquariatsladen, bekannt aus der Serie „Wilsberg“. Der Weg führt uns wieder zurück, diesmal um das LWL Museum außen herum; hier zeigt sich das Gebäude massiv abweisend.
    Wir gehen über den Aegidiimarkt mit seinem Unding eines Siebziger-Jahre-Parkhauses zum Picasso-Platz vor dem Picasso-Museum. In der Pflasterung ist das Portrait von Picasso erkennbar. Der Weg geht weiter durch die Münsterarkaden zu Münsters neuem Vorzeigeensemble in der Stubengasse. Es gibt noch viele interessante andere Alt- und Neubauten im Münsters Innenstadt. Das vielleicht Ungewöhnlichste ist die neue Stadtbibliothek von dem Architektenehepaar Bolles-Wilson; ein bisschen viel Dekonstruktives. Dafür ist das Stadttheater ein gelungener Fünfziger-Jahre-Bau der Moderne von 4 damals jungen Architekten, unter anderem Harald Deilmann. Zum Abschluss gibt es mit dem Erbdrostehof und der Clemenskirche Historisches.
    Im Hotelcafé wartet schon Frau Koch-Bocianowski mit ihrem Ehemann vom Münsterländischen Architekten- und Ingenieurverein, mit denen wir uns fachlich austauschen – Smalltalk unter Fachleuten. Nach der Zimmerübernahme geht es mit einem Abendbummel über den beliebten Prinzipalmarkt zum In-Gasthaus Pinkus Müller. Ausgiebig gespeist und geplaudert und mit einem Absacker an der Hotelbar geht's zur Nachtruhe. Das unerwartet reichhaltige Frühstücksbüfett bringen uns alle wieder auf leistungsfähige Temperatur, denn jetzt geht es aufs Rad. Unser Stadtführer wartet schon vor der Fahrradstation am Bahnhof um die Ecke. Nachdem jeder einen körpergrößengerechten Drahtesel erhalten hat, geht es auf für Münster bekannten guten Radwegen zum Hafen. Hier hat sich viel getan. Sanierte Altspeicher und Neubauten vermitteln ein gänzlich neues Image. Man wohnt, arbeitet und feiert im Hafen von Münster.
    Es gibt in Münsters Randbezirken noch viele andere interessante Neuerungen, die wir leider aus Zeitgründen gar nicht mehr anschauen können. Für uns geht es weiter zum Aasee, den wir sportlich, aber unerlaubt auf Fußgängerwegen umrunden. Ein Abschlussfoto mit unserem Stadtführer vor dem Schloss, und dann auf dem Wallringweg, dem Fahrradstadthauptweg, den Innenstadtkern ein drei- viertelmal umrundend zurück zur Fahrradstation. Beim Abschluss im Hotelcafé gabs die gemeinschaftliche Feststellung, alles war gut und nächstes Jahr sehen wir uns Leipzig an!
     

    Kontakt: Herr Walter Nothdurft