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Chronik

 

  • Veranstaltung

    Studienpreis 2009

    Samstag den 06. Juni
    HAWK Bauwesen

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    AIV- HAWK Jahresempfang 2009 ´Praxis trifft Ausbildung´ - mit Verleihung des Studienpreises 2009

    Zum erneuten Mal trafen im Mai 2009 der AIV Hildesheim und die HAWK Fakultät Bauwesen unter dem Motto ´Praxis trifft Ausbildung´ zusammen und luden hierzu Sponsoren, Presse und Politik ein.

    In seiner Begrüßungsrede stellte der Dekan der Fakultät Bauwesen, Prof. Dr. Architekt Alfred Breukelman heraus, dass es den Lehrenden der HAWK besonders wichtig sei, die Studierenden für die Berufspraxis in enger Zusammenarbeit mit den praxisnahen Planern bzw. Unternehmen, hier vertreten durch den AIV Hildesheim, vorzubereiten. Somit könne über wichtige zukunftswei-sende Themen nachgedacht werden.

    ´Sind die Studieninhalte berufsqualifizierend und erfüllen sie die Anforderungen der Berufspraxis?´

    Besonders in Bezug auf die Änderungen der Studienstrukturen zum Bachelor (6 Semester) und zum Aufbaustudiengang Master (4 Semester) - die seit dem Bologna-Prozess an allen Hochschulen praktiziert werden - sei es wichtig über Themen wie Inhalte, Ziele und Prozesse nachzudenken und sich mit den praxisnahen Unternehmen auszutauschen.

    Die Vorsitzende des AIV Hildesheim, Dipl.-Ing. Architektin Dagmar Schierholz-Heilmann betonte, dass es dem AIV Hildesheim ein besonderes Anliegen sei, das Gespräch nicht nur mit den Lehrenden der Fakultät zu suchen, sondern die direkte Verbindung mit den Studierenden herzustellen.
    Die Mitglieder des AIV Hildesheim wünschen sich auf die Praxis gut vorbereitete Studenten und bieten daher ihre Hilfestellung an.

    Mit der Auslobung des Studienpreises kam der AIV Hildesheim somit einem seiner wesentlichen Zwecke nach.

    Sehr erfreulich war in diesem Jahr, die große Resonanz der Studierenden, die mit 13 eingereichten Gruppen-Arbeiten rege am Wettbewerb teilnahmen.

    Einzigartig und besonders zu erwähnen war die interdisziplinäre Arbeitsweise, bei der sich Studenten aus verschiedenen Fachbereichen zu Gruppen zusammengefunden haben, um das Projekt ´Weitgespannte Tragwerke´ zu bearbeiten. Die Aufgabe bestand darin, eine Fußgänger- und Fahrradbrücke in der Innerste Aue am geplanten Wasserkraftwerk ‘Eselsgraben‘ zu planen.

    Es war dem AIV Hildesheim ein besonderer Wunsch, verschiedene Fachbereiche, wie Bauingenieure, Holzbauingenieure und Architekten dazu zu bewegen, interdisziplinär zusammenzuarbeiten und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, praxisnah planen zu können.

    Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.


    Für die Bewertung und Nominierung zum Preisträger hat die Jury, bestehend aus:

    Herrn Dr. Kay Brummer Stadtbaurat der Stadt Hildesheim
    Herrn Prof. Dr. Architekt Alfred BreukelmanHAWK - Fakultät Baukultur
    Herrn Hannemann HAWK - Fakultät Baukultur
    Frau Dipl.-Ing. Architektin Mechthild DackAIV Hildesheim
    Frau Dipl.-Ing. Architektin Dagmar Schierholz-Heilmann AIV Hildesheim

    folgende Kriterien angesetzt:
    - Schlüssigkeit des Tragkonzeptes im Zusammenhang mit Materialwahl
    - Grad der konstruktiven Durcharbeitung
    - Funktionalität
    - Anpassung an die umgebende Landschaft
    - Wirtschaftlichkeit / Angemessenheit und Nachhaltigkeit

    Nominiert wurden:

    1. Preis:

    Der Entwurf besticht durch gute städtebauliche Anbindung und durch seine dynamische Brückenführung.
    Das Tragwerk mit dem gewählten Hohlquerschnitt ist schlüssig gelöst und harmoniert in seinen Proportionen mit der Gesamtsituation einer gewählten 5 m Breite.
    Die Brücke wird als Aufenthaltsort und Erlebnisraum wahrgenommen.

    Die Preisträger sind:
    Janne Jürgens (Studiengang Architektur)
    Sabrina Fasche (Stg. Architektur)
    Lennart Bühring (Stg. Bauingenieurwesen)
    Timm Einenkel (Stg. Bauingenieurwesen)
    Olav Szibbat (Stg. Holzingenieurwesen)

    2. Preis:

    In diesem Entwurf ist Holz das gewählte Material für das Haupttragwerk.
    Die Konstruktion wirkt schlank und ansprechend, das Tragwerk mit seinen Anschlüssen lässt jedoch Fragen offen.
    Letztlich überzeugt haben der Versuch der Minimalisierung von Material und die gute Anpassung an die Umgebung.

    Die Preisträger sind:
    Regina Maybaum (Stg. Architektur)
    Adrian Dams (Stg. Architektur)
    Robert Bernstein (Stg. Bauingenieurwesen)
    Maurice Höfig (Stg. Bauingenieurwesen)
    Simon Griesen (Stg. Holzingenieurwesen)

    3. Preis:

    Das Leitbild des Entwurfes könnte ein Insekt sein.
    Ein überdimensioniertes Tragwerk mit einer eingehängten Piste, das in sich schlüssig ist. Es fehlt jedoch die räumliche Wirkung.
    Die Funktionalität der Anschlüsse und die Einbindung sind nicht klar definiert.
    Letztlich überzeugt, hat die Idee der Wechselwirkung zwischen Skulptur und Funktion.

    Die Preisträger sind:
    Natalija Slobodjan (Stg. Architektur)
    Simon Krauss (Stg. Architektur)
    Rafael López Borbalán (Stg. Architektur, Austauschstudent aus ESP)

    Ankauf:

    Innovative Entwurfsidee mit zukunftsweisender Formensprache.
    Das Tragwerk erscheint glaubhaft in seinen Proportionen, ermöglicht Einblick und wechselnde Durchblicke. Jedoch sind Anfang und Ende nicht schlüssig gelöst, die Halbinsel wurde nicht mit eingebunden.
    Löst die Brücke als Skulptur die Langeweile Hildesheims an einer Einfahrtsstraße und macht neugierig??

    Die Preisträger sind:

    Steffen Hartwig (Stg. Bauingenieurwesen)
    Tobias Riebesehl (Stg. Bauingenieurwesen)
    Heriberto Moreno Ramos (Stg. Architektur, Austauschstudent aus ESP)
    André Krause (Stg. Architektur)
    Tayfun Hanoglu (Stg. Architektur)

    Weiteres Highlight des Jahresempfanges war der Vortrag des Architekten Lutz Schleich, ksw Architekten+Stadtplaner GmbH aus Hannover, der sich mit dem Thema ´der offene Wettbewerb´ beschäftigte. Mit ´I have a dream´ und ´yes we can´ brachte er mit Witz und Wortgewandtheit den gespannten Zuhörern nahe, wie sich eine Welt darstellen ließe, die auch auf nationaler Ebene den offenen Wettbewerb praktizieren würde.

    Zu guter letzt bedankten sich Prof. Dipl.-Ing. Michael Sprysch (Lehrender der Architekten) und Prof. Dipl.-Ing. Nikolaus Negben (Lehrender der Holzbauingenieure) bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, besonders bei Stadtbaurat Dr. Kay Brummer, der leider nicht anwesend sein konnte, da zu gleicher Zeit der Stadtentwicklungsausschuss tagte, für seine rege Unterstützung.

    Alle Arbeiten wurden anschließend für einige Zeit im ACKU-Café in der Bahnhofsallee 13-14,
    Kontor 13, in 31134 Hildesheim ausgestellt.

    Tina Wuttig
     
     

Sponsoren für den Studienpreis 2009