Chronik

 

  • Veranstaltung

    Vorstellung des Projektes ‚Arnekengalerie’ in Hildesheim

    Dienstag den 01. September
    Hildesheim

    Vorstellung des Projektes ‚Arnekengalerie’ in Hildesheim 01
    Vorstellung des Projektes ‚Arnekengalerie’ in Hildesheim 02
    Am Dienstag, den 1. September 2009 fand für die Mitglieder des AIV eine Informationsveranstal-tung zur ‚Arnekengalerie’ statt.
    Im Hause der Sparkasse Hildesheim begrüßte Herr Christian Grell die mehr als 30 erschienenen Mitglieder und erzählte von der Entstehungsgeschichte des Projektes:
    Es war die Stadt Hildesheim, die schon vor Jahren erkannt hat, dass sie der abfließenden Kaufkraft entgegenwirken und den Einzelhandel im Zentrum von Hildesheim wieder stärken muss.
    Sie ist vor über vier Jahren auf die Sparkasse zugegangen, um eine entsprechende Projektent-wicklung zu initiieren.
    Die Sparkasse musste sich aufgrund der Größe des Projektes einen erfahrenen und namhaften Partner suchen und entschied sich für eine Zusammenarbeit mit der Entwicklungsgesellschaft Multi Development.

    Herr Oliver Quint, der Projektleiter von Multi Development für die Arnekengalerie übernahm an dieser Stelle das Wort und stellte in einem sehr interessanten Vortrag die Philosophie seiner Gesellschaft vor, sowie bereits erfolgreich realisierte Projekte.

    Deutliche Unterschiede zu anderen großen Projektentwicklern sind dabei schnell klar geworden. Multi Development möchte keine Einkaufszentren bauen, die wie Fremdkörper ohne Bezug in die Innenstädte implantiert werden, die ihren Besuchern im Innern absichtlich die Orientierung erschweren und die letztendlich durch standardisierte Optik austauschbar sind.

    Eindrucksvoll waren dazu die Fotos der zum Teil mit diversen Preisen ausgezeichneten Projekte in den Niederlanden, aber auch in Deutschland, wie z. B. dem Forum in Duisburg.

    Der Blick auf die Pläne, Zeichnungen und Animationen der Arnekengalerie zeigte, dass auch in Hildesheim eine differenzierte und behutsame Einbindung der ca. 27.000 qm Verkaufsfläche geplant ist und, dass das Stadtbild, das momentan in der Arnekenstraße hauptsächlich von Parkplätzen und Hinterhöfen geprägt ist, eine deutliche Aufwertung erhält.

    Neben Handel und Dienstleistung soll insbesondere ausgewählte Gastronomie für eine besondere Aufenthaltsqualität sorgen. Auf dem Dach der Galerie wird es einen Kindergarten geben, in dem in einer eigenen Gruppe auch die Kinder von Kunden qualifiziert betreut werden.

    Wir sind also schon sehr gespannt auf die Eröffnung im Herbst 2011 und werden bis dahin sicherlich noch einmal gemeinsam hinter die Kulissen der Baustelle schauen.


    Monika Kochel